Kunst

Bank Austria Kunstforum Wien mit Ausstellungskonzepten auch international erfolgreich

Die Ausstellung „Liebe in Zeiten der Revolution – Künstlerpaare der russischen Avantgarde“ des Bank Austria Kunstforum Wien war international viel beachtet und wird nun, genau ein Jahrhundert nach der Oktoberrevolution, auch in Italien gezeigt.
Bank Austria Kunstforum Wien mit Ausstellungskonzepten auch international erfolgreich
Bank Austria Kunstforum Wien mit Ausstellungskonzepten auch international erfolgreich
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2017-05-29 21:04:45 )
Bilder zur Meldung auf http://presse.leisuregroup.at/kunstforum/revolution

Video zur Meldung auf https://www.youtube.com/watch?v=gX7HTl41dGo

Wien/Sardinien (LCG) – „Spannende und erfolgreichen Kooperationen mit international renommierten Museen und Ausstellungshäusern sind für das Bank Austria Kunstforum Wien nichts Ungewöhnliches”, stellt Direktorin Ingried Brugger lapidar fest und verkündet den Export einer Ausstellung diesmal nach Italien. Mit der Ausstellung „Liebe in Zeiten der Revolution – Künstlerpaare der russischen Avantgarde“, die in der Herbstsaison 2015/16 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen war, traf Kuratorin Heike Eipeldauer offenbar den Nerv der Zeit, weil sie die bahnbrechenden Errungenschaften der russischen Avantgarde unter einem bislang kaum gewürdigten Aspekt beleuchtete: dem Künstlerpaar. Rückblickend zeigt sich, wie revolutionär und weitreichend die russische Legislative 1917/18 war und schon damals die Gleichbehandlung von Frauen und Männern oder Homosexuellen umfasste – Themen, die heute aktueller denn je sind.

Mit der aktuellen Ausstellung des amerikanischen Fotografen James Welling, die noch bis 16. Juli 2017 zu sehen ist, gelang dem Ausstellungshaus auf der Freyung ein weiterer internationaler Coup: Sie findet in Kooperation mit dem S.M.A.K. in Gent, Belgien, statt.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Oktober Revolution holt das sardische MAN Museum nun das innovative Ausstellungskonzept der internationalen Kooperationspartner Bank Austria Kunstforum Wien, Moskauer State Tretyakov Gallery und Shchusev State Museum of Architecture unter kuratorischer Leitung von Eipeldauer und Lorenzo Giusti nach Italien.

„In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Bank Austria Kunstforum Wien einfach eine Kompetenz im Bereich der russischen Avantgarden erarbeiten können“, erinnert Brugger, „die langjährige gute Zusammenarbeit mit den Staatlichen Russischen Museen macht sich nun bezahlt“.

Über die Ausstellung „Revolutionary Love. Artist-Couples in the Russian Avant-Garde“

Aus der im Lichte der russischen Oktoberrevolution (1917) wirkenden Bewegung, die von einer ungeheuren Produktivität, Innovationskraft und Vielfalt an künstlerischen Verfahren geprägt war, ging nicht nur eine erhebliche Anzahl an egalitär arbeitenden Künstlerinnen hervor, sondern auch eine beispiellos gebliebene Häufung an Künstlerpaaren. Diese realisierten ihr revolutionäres Kunstverständnis, das mit dem Anspruch einer künstlerischen Neugestaltung der Wirklichkeit sämtliche Kunstsparten, Aktionismus und Theorie verband. Selten schienen das Private und das Kollektive so tief ineinander verwirkt zu sein wie in jener von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Epoche.

Unter diesen historischen Rahmenbedingungen konnten neue Perspektiven kollektiver Schöpfung entworfen werden, die nicht nur zu einer Vielzahl an Institutionen, Peergruppen, komplex verzweigten Netzwerken und ineinander verwobenen Künstlerbiografien führten – diese bilden die Metaerzählung der Ausstellung –, sondern auch den Nährboden für eine Konjunktur an Künstlerpartnerschaften bereiteten.

Anhand einer exemplarischen Auswahl von drei Künstlerpaaren der ersten Generation – Natalja Gontscharowa (1881–1962) und Michail Larionow (1881–1964), Warwara Stepanowa (1894–1958) und Alexander Rodtschenko (1891–1956), Ljubow Popowa (1889–1924) und Alexander Wesnin (1883–1959) – untersucht die Ausstellung, welche vielgestaltigen Formen der Zusammenarbeit sich aus dem utopischen Kunstverständnis entwickelten und welche Besonderheiten sich im Hinblick auf Kreativität, Autorschaft und Produktion entstanden.

Die Ausstellung ist von 1. Juli bis 1. Oktober 2017 im MAN Museum auf Sardinien (Italien) zu sehen.

Joint Forces mit Tate Modern

„Wir bleiben aber international“, sagt Brugger. „Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Londoner Tate Modern für die einzigartige Ausstellung der amerikanischen Pionierkünstlerin Georgia O’Keeffe, die wir auch nach Kanada geben konnten, wird nun bereits für 2019 an einem weiteren gemeinsamen Projekt gearbeitet.“ – Details folgen.

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