Media & Entertainment

Symposium - Dialogkommunikation 2016: Gut und Böse im Netz

Donau-Universität Krems mit Symposium zur Dialog-Steuerung im Internet
( PR4US.com | Press Release | 2016-11-08 16:16:28 )
Am „Krampustag“ 5. Dezember, bewusst einen Tag nach der Bundespräsidentenwahl 2016, ziehen ExpertInnen verschiedener Disziplinen Bilanz über Chancen, Risiken und Steuerungsmöglichkeiten von Dialogen im Internet. In Publikumsdiskussionen können die TeilnehmerInnen des Symposiums „Dialogkommunikation 2016: Gut und Böse im Netz“ eigene Erfahrungswerte und Ideen dazu einbringen.

Das Jahr 2016 hat in Europa neue Dimensionen von Gewalt in Worten und Taten sichtbar werden lassen: Hass-Kommentare und -aufrufe im Internet sind ein immer stärker verbreitetes Phänomen. Sie werden nicht selten zu Auslösern oder Vorboten für Gewalttaten. Andererseits eröffnet das Internet Unternehmen, PolitikerInnen und der Zivilgesellschaft auch positive Möglichkeiten der Dialogkommunikation.

Vom Kritisieren zum Partizipieren
Beim Symposium „Dialogkommunikation 2016 – Gut und Böse im Netz" diskutieren auf Einladung des Departments für Wissens- und Kommunikationsmanagements der Donau-Universität Krems und der Evangelischen Hochschulgemeinde Österreichs WissenschaftlerInnen, Medienfachleute und BehördenvertreterInnen disziplinübergreifend über psychologische Hintergründe, kommunikative und rechtliche Aspekte von Dialogen im Netz. Aus Sicht der Kommunikationswissenschaften wird beleuchtet, wie Menschen vom Kritisieren zum Partizipieren gelangen können. Kulturgeschichtliche und soziologische Perspektiven, etwa zu Sprachverrohung durch Digitalisierung, runden das Symposium ab.

Fakten zu Potenzialen digitaler Dialogkommunikation
Die Initiatorinnen des Symposiums, Prof. Dr. iur. Rotraud A. Perner, MTh (evang.), NÖ Hochschulpfarrerin im Ehrenamt und Mag. Brigitte Reiter, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement, erhoffen sich durch den interdisziplinären Austausch einen aktuellen, durch Fakten belegten Blick auf die Potenziale, die digitale Dialogkommunikation heute leisten kann – im Positiven wie im Negativen. Diese zählen zu den am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement gelehrten Studieninhalten. Interessiert an der Entwicklung der Kommunikation in Sozialen Netzwerken sind neben Bildungseinrichtungen und einzelnen UserInnen gleichermaßen Behörden, Medien, Unternehmen, politische Parteien, Interessensvertretungen und Hilfsorganisationen. Entsprechend breit präsentiert sich nach einer einleitenden Videobotschaft von Justizminister Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter die Auswahl der ReferentInnen.

Drei Themenblöcke mit acht Referentinnen und Referenten
Im Themenblock Psychologische Hintergründe und rechtliche Aspekte: Von Internetkommentaren zu Taten – Eine Rückschau auf das Jahr 2016 sprechen Prof. Dr. iur. Rotraud A. Perner, MTh, Walter Jaroschik vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie die Journalistin und Bloggerin Ingrid Brodnig, u.a. Autorin des Buchs „Hass im Netz – Was wir gegen Hetze, Mobbying und Lügen tun können“ (2016, Brandstätter Verlag).

Im Themenblock Kommunikationswissenschaftliche Zugänge und aktuelle Initiativen: Vom Kritisieren zum Partizipieren analysiert der Kommunikationswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Fritz Hausjell von der Universität Wien am Beispiel der Bundespräsidentenwahl 2016 Dialogkommunikation in Wahl-Situationen. Im Anschluss präsentieren die Social Media-Expertin und Beraterin Mag. Judith Denkmayr, Agentur VICE/VIRTUE Austria und Mag. (FH) Klaus Schwertner, Generalsekretär, Caritas der Erzdiözese Wien aus ihrer jeweiligen Perspektive Positiv-Potenziale der digitalen Dialogkommunikation.

Am frühen Nachmittag steht der Themenblock Kulturgeschichtliche und politische Perspektiven Sprachverrohung durch Digitalisierung – wo steuern wir hin? auf dem Programm. Hier wird sich der Soziologe und Jugendmarketing-Experte Mag. Bernhard Heinzlmaier mit Jugendsprache zwischen Provokation, Dialogsuche und Selbstdarstellung beschäftigen. Der Ökonom und Kulturhistoriker Dr. Walter Ötsch geht wiederum am Beispiel von Rechtspopulismus und Neoliberalismus einer Kulturgeschichte von Gut-Böse-Diskursen auf den Grund.

Zwischen den Themenblöcken gibt es jeweils moderierte Diskussionsrunden, und am Ende des Symposiums Schluss-Statements der VeranstalterInnen.

Symposium „Dialogkommunikation 2016: Gut und Böse im Netz“
Wann: Montag, 05.12.2016, 09:00 h
Wo: Donau-Universität Krems, Audimax

Nähere Infos und Anmeldung unter: www.donau-uni.ac.at/jokom/symp-dialogkomm


Press Information


Published by

Stefanie Höhn
http://www.donau-uni.ac.at/jokom

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