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Formel 1: Großer Preis von Großbritannien 2020 - Vorschau

Der nächste Triple-Header führt die Formel 1 am kommenden Wochenende im Rahmen des Großen Preises von Großbritannien nach Silverstone
Toto Wolff vom AMG Petronas F1 Team , Copyright: Mandoga Media
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2020-07-29 19:58:55 )
Toto über Großbritannien:

Hinter uns liegt ein guter Start in die neue Saison: wir haben die Probleme gelöst, die uns am ersten Wochenende beunruhigt haben, wir haben alle drei Rennen gewonnen und eine gute Punkteausbeute eingefahren. Aber die ersten drei Rennen haben auch einen weiteren entscheidenden Faktor aufgezeigt: wie wichtig die Zuverlässigkeit in dieser verkürzten Saison ist. Wir sind eines von nur zwei Teams, die in diesem Jahr alle Rennen mit beiden Autos beendet haben und wir wissen, wie schnell ein Ausfall eine Führung in der Gesamtwertung zunichtemachen kann. Das erinnert uns alle daran, dass wir wachsam bleiben müssen, weil selbst der kleinste Fehler uns viele Punkte kosten kann.

Nach einem verdienten freien Wochenende für das Rennteam beginnen wir nun den zweiten Triple-Header in dieser Saison. Wir freuen uns auf die beiden Rennen in Silverstone, auf einer Strecke, die nur unweit unserer Fabriken liegt und für uns wie ein zweites Zuhause ist. In den vergangenen Jahren haben wir beim Großen Preis von Großbritannien sehr gute Ergebnisse erzielt, aber wir kennen alle das berühmte Zitat von Babe Ruth: "Mit dem Home Run von gestern können wir nicht auch noch das heutige Spiel gewinnen." Nur wegen einer starken Leistung in der Vergangenheit sind weitere gute Ergebnisse nicht selbstverständlich, im Gegenteil: ein erfolgreiches Rennen ist immer das Ergebnis der harten Arbeit aller Teammitglieder und wir müssen uns in Bestform präsentieren, um vor unseren Konkurrenten zu bleiben.

Wir befinden uns in einer vom Glück begünstigten Situation, dass wir in der aktuellen Situation Rennen fahren können, aber wir werden unsere Fans in Silverstone vermissen. Wir wissen jedoch auch, dass sie uns von Zuhause anfeuern werden. Deswegen sind wir fest entschlossen, uns mit einer großartigen Show bei ihnen für ihre Unterstützung zu bedanken. Dies sind die schnellsten Formel 1-Autos, die es jemals gegeben hat, und sie haben sowohl in Spielberg als auch in Budapest neue Rekorde aufgestellt. Es wird aufregend, sie auf einer legendären Strecke wie Silverstone durch einige der anspruchsvollsten Kurven der Saison fahren zu sehen, die sie bis an ihre Grenzen bringen.


Zahlen & Fakten: Großbritannien Grand Prix
In Silverstone lasten mit die höchsten seitlichen G-Kräfte des Jahres auf den Fahrern: mit einem Maximalwert von 5g in Becketts (Kurve 13) und Stowe (Kurve 15). Das durchschnittliche Gewicht eines Kopfes samt Helm beträgt sieben Kilogramm. Somit lasten in Becketts und Stowe seitliche Kräfte von 35kg auf dem Nacken des Fahrers.
Silverstone hat die höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten am Scheitelpunkt (die Geschwindigkeiten am Scheitelpunkt jeder Kurve geteilt durch die Anzahl der Kurven auf der Strecke) in der Formel 1. Platz zwei geht in dieser Kategorie an Suzuka.
Die durchschnittlichen seitlichen G-Kräfte auf einer Runde betragen 2,8g - der höchste Wert auf jeder F1-Strecke. Knapp darauf folgen Paul Ricard und Suzuka. Der Grund dafür sind die vielen schnellen Kurven der Strecke, die das Rennen für die Fahrer sehr fordernd gestalten, da sie mehrmals pro Runde enorme Kräfte aushalten müssen.
Die Richtungswechsel und G-Kräfte, denen Fahrer und Fahrzeuge in Maggotts, Becketts und Chapel (in den Kurven 10 bis 14) ausgesetzt sind, sind sehr beeindruckend: los geht es mit einer 2g Linkskurve, gefolgt von einer 5g Rechtskurve, einer 5g Linkskurve, einer 4g Rechtskurve und einer 3g Linkskurve. Zum Vergleich: Ein Performance-Straßenfahrzeug mit guten Reifen erreicht in den Kurven etwas über 1g.
Silverstone ist eine von nur drei F1-Strecken (neben Spa-Francorchamps und Monaco), auf der die Ingenieure die Kurven mit deren tatsächlichem Namen anstelle der Kurvennummer bezeichnen.
Die Kurvenabfolge Maggotts, Becketts und Chapel wird mittlerweile beinahe mit Vollgas durchfahren, nur in Kurve 13 wird ganz wenig Bremsdruck benötigt, da sie einen etwas engeren Lenkeinschlag hat.
In Silverstone ist es traditionell windig und die Windrichtung verändert sich zudem ständig. Das hat einen großen Einfluss auf die Fahrzeugbalance und kann das Verhalten des Autos komplett verändern. Entsprechend muss der Fahrer seinen Fahrstil daran anpassen. Eine veränderte Windrichtung kann die Bremspunkte, die Geschwindigkeiten am Scheitelpunkt und den Zeitpunkt zum Beschleunigen verändern.
Der 5,891 km lange Silverstone Circuit ist die drittlängste Strecke im Rennkalender, nur Spa-Francorchamps (7,004 km) und der Baku City Circuit (6,003 km) sind noch länger.
Aufgrund der Länge der Strecke ist die Rundenzahl in Silverstone mit 52 Umläufen die drittniedrigste der Saison. Die Renndistanz beträgt 306,2 km.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Runde gehört in Silverstone mit rund 220 km/h zu den höchsten in der Formel 1 und ist vergleichbar mit jener in Spa-Francorchamps und Monza, aber nicht ganz so schnell wie in Suzuka.
Der Weg von der Pole Position bis zur ersten Bremszone beträgt in Silverstone 644 Meter und ist damit der drittlängste der Saison. Der Streckenverlauf ist ungewöhnlich, da Silverstone die einzige Strecke ist, auf der die Fahrer zwei Kurven durchfahren, bevor sie zum ersten Mal bremsen (Village, Kurve 3).
Die Fahrer sind in Silverstone für beinahe 81% der Rundendistanz mit Vollgas unterwegs - der zweithöchste Wert des Jahres.
Silverstone ist das Heimrennen des Teams. Unsere Fabrik in Brackley liegt nur neun Meilen (14,5 km) von der Strecke entfernt, was im Durchschnitt einer Fahrt von 15 Minuten entspricht. Das Werk von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth ist hingegen nur etwas mehr als 20 Meilen (32 km) entfernt.
Da Silverstone so nah an unseren beiden Werken liegt, veranstalten wir normalerweise am Freitag des Rennwochenendes ein Rennstrecken-Programm. In diesem Rahmen erhält jedes Teammitglied, das im Laufe der Saison kein Rennen besucht, die Gelegenheit, eines der Freien Trainings von der Tribüne anzusehen und die Formel 1 hautnah zu erlauben. Normalerweise veranstalten wir am Samstag des Großen Preises von Großbritannien auch einen Sommer-Familientag, bei dem Teammitglieder und ihre Familien sich treffen, um sich gemeinsam das Qualifying anzusehen. Zudem gibt es verschiedene Aktivitäten für Jung und Alt. Aufgrund der aktuellen Situation und Einschränkungen können wir diese Veranstaltungen in diesem Jahr leider nicht durchführen.


Presseinformation


Veröffentlicht durch

Mandoga Media Evelyn Kilb

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Hauptstrasse 222
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Kontakt Mandoga Media Evelyn Kilb


 

 

 

 

 

 

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