Gesellschaft & Kultur

Fondation Beyeler in Basel: Ausstellung «Edward Hopper» verlängert

Publikumserfolg «Edward Hopper» nochmals verlängert bis 20. September 2020 Grosse «Goya»-Ausstellung findet 2021 statt «Close-up»-Ausstellung muss ebenfalls Corona-bedingt verschoben werden
Wim Wenders Kurzfilm wird auf der Ausstellung «Edward Hopper» gezeigt. Copyright: Mandoga Media
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2020-07-11 04:36:10 )
Aufgrund des anhaltend grossen Besucherinteresses wird die Ausstellung über den amerikanischen Maler Edward Hopper bis zum 20. September 2020 verlängert. «Silent Vision», die parallel ausgerichtete Sammlungsausstellung, wird bis Ende November 2020 zu sehen sein. Die grosse Goya-Ausstellung, deren Eröffnung am 17. Mai geplant war, wird nun vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 stattfinden. Die Herbst-Ausstellung «Close-up», die Porträts von neun Künstlerinnen vom Impressionismus über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst vereint, muss aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im internationalen Leihverkehr verschoben werden.

Während weltweit noch unzählige Museen wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, haben in Riehen/Basel seit der Wiedereröffnung am 11. Mai bereits viele Besucherinnen und Besucher das Museum und den schönen Park der Fondation Beyeler wieder geniessen können. Die Eintrittstickets können weiterhin online erworben werden und sind jeweils mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Dank eines umfangreichen Schutzkonzepts mit limitierten Besucherkontingenten, separaten Ein- und Ausgängen in Museum, Kinosaal, Park und Restaurant sowie weiteren Hygienemassnahmen wie Gratis-Masken ermöglicht die Fondation Beyeler auch in Corona-Zeiten ein angenehmes Besuchererlebnis (mehr zu den Schutzmassnahmen finden Sie am Ende der vorliegenden Mitteilung).

«Edward Hopper»

Das grosse Publikumsinteresse richtet sich vor allem auf die Ausstellung «Edward Hopper», die von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art in New York organisiert worden ist. Die Bilder des berühmten amerikanischen Malers sind üblicherweise nur in amerikanischen Museen zu sehen. Trotz der zwischenzeitlichen Museumsschliessung aufgrund der Corona-Pandemie konnten bereits rund 170’000 Besucherinnen und Besucher in der viel gelobten Ausstellung in Riehen/Basel begrüsst werden. Da die Nachfrage ungebrochen hoch ist, zeichnet sich bereits ab, dass diese das limitierte Angebot an Eintrittstickets bis zum geplanten Ausstellungsende am 26. Juli übersteigen wird. Die Fondation Beyeler hat nun die amerikanischen Museen und Privatsammler dafür gewinnen können, ihre wertvollen Leihgaben grosszügigerweise für eine weitere Verlängerung der Hopper-Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dies eröffnet allen Interessierten bis zum Sommerende die einmalige Gelegenheit, diese einzigartige Präsentation von Hoppers Landschaftsbildern zu besuchen. Aus Schutzgründen sind Führungen nur am späten Nachmittag und abends ausserhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums möglich.

Wim Wenders’ 3D-Film zu Hopper

Auch der von Wim Wenders eigens für die Edward-Hopper-Ausstellung realisierte 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper ist weiterhin exklusiv in der Fondation Beyeler zu erleben. Dafür wurde ein Filmraum eingerichtet, bei dem zum Schutz der Besuchenden gezielte Hygienemassnahmen – separater Ein- und Ausgang, limitierte Besucherzahl, Einzelsitzplätze und Maskenpflicht – zur Anwendung gelangen.

«Goya»

Die von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisierte Francisco-de-Goya-Ausstellung hätte am 17. Mai eröffnen und am 16. August 2020 schliessen sollen. Aufgrund der uns von anderen Museen und spezialisierten Transportunternehmen erreichenden Informationen ist weiterhin davon auszugehen, dass es in den nächsten Monaten schwierig sein wird, Kunstwerke aus manchen europäischen Ländern und insbesondere den USA in die Schweiz zu transportieren. Aus diesem Grund wird die grosse Goya-Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben und findet neu vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 statt. Die Ausstellung, in die viele Jahre der Recherche und Vorbereitung geflossen sind, wird einen Höhepunkt im internationalen Ausstellungskalender markieren. Sie vereint selten gezeigte Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus spanischem Privatbesitz mit Schlüsselwerken aus renommierten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen.

«Close-up»

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Alice Neel, Frida Kahlo, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton

Die diesjährige Herbstausstellung, die für den Zeitraum vom 27. September 2020 bis 31. Januar 2021 geplant war, muss Corona-bedingt verschoben werden. Die neuen Ausstellungsdaten werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und kommuniziert. Der internationale Leihverkehr ist aufgrund von Museumsschliessungen, reduziertem Flugverkehr, Einreisesperren und anderen Einschränkungen während der Pandemie weiterhin beeinträchtigt. Die Leihgaben für die Ausstellung «Close-up» aus acht europäischen Ländern, Mexiko sowie zur Hälfte aus den USA können deshalb derzeit teilweise nicht antransportiert werden. Somit ist zum grossen Bedauern der Fondation Beyeler eine Durchführung der Ausstellung im laufenden Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht möglich.

Die aufwendige und einzigartige Ausstellung wird Werke von Künstlerinnen präsentieren, die mit ihrem Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute einnehmen und denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts, gemeinsam ist. Das Interesse der Ausstellung gilt der spezifischen Sicht der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, die in den Porträts ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf sich und ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute gewandelt hat.

«Silent Vision»

Die aktuelle Sammlungsausstellung «Silent Vision – Bilder der Ruhe» wird bis Ende November 2020 verlängert. Im Fokus stehen Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst, die sich mit verschiedenen Aspekten von Stille und Ruhe in der Kunst befassen, von Stillleben über kontemplative Landschaften bis hin zu Bildern des Schlafes und der letzten Ruhe. Zu sehen sind über 100 Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Fernand Léger, Piet Mondrian, Hans Arp, Alberto Giacometti, Mark Rothko, Andy Warhol, Richard Serra, Gerhard Richter, Marlene Dumas und weiteren Künstlerinnen und Künstlern.


Presseinformation


Veröffentlicht durch

Mandoga Media Evelyn Kilb

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Hauptstrasse 222
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Kontakt Mandoga Media Evelyn Kilb


 

 

 

 

 

 

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