Gesellschaft & Kultur

Hörende und gehörlose Akteure gemeinsam beim Theater-Festival: Theaterstück des jungen Schauspiels Hannover in Berlin

Seit der Premiere erfuhr sie große und überaus positive Resonanz: die Inszenierung von „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover. Das Theaterstück von Evan Placey wird hier von hörenden und gehörlosen Schauspieler*innen aufgeführt. Aktuell gastiert es beim Festival „AUGENBLICK MAL!“ in Berlin.
„Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover, © Staatstheater Hannover
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2019-04-30 17:14:22 )
Hannover, 30. April 2019 - Seit der Premiere im Januar letzten Jahres erfuhr sie große und überaus positive Resonanz: die Inszenierung von „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover. Das Theaterstück des kanadisch-britischen Autors Evan Placey wird hier von hörenden und gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern aufgeführt. Die inklusive Inszenierung wurde nun sogar zum Festival „AUGENBLICK MAL!“ nach Berlin eingeladen. Beim einzigen deutschen Theater-Festival für junges Publikum ist „Mädchen wie die“ am 7. sowie am 8. Mai insgesamt drei Mal im THEATER STRAHL in der Halle Ostkreuz zu erleben. – Ein toller Erfolg nicht zuletzt für Cochlear Deutschland sowie für die Hörregion Hannover. Cochlear, Weltmarktführer für Hörimplantate, engagiert sich vielfältig im Rahmen der Hörregion und hatte die Realisation des Stückes tatkräftig unterstützt.

Alles beginnt mit einem Nacktfoto von Scarlett. Russell, ihr Ex-Freund, schickt das Foto an alle in der Schule; und er stellt damit das Leben des Mädchens komplett auf den Kopf… - In der Aufführung des Jungen Schauspiels Hannover ist das Stück von Scarlett, Russell und den anderen in einer ganz besonderen Form zu erleben. In der Inszenierung der Regisseurin Wera Mahne, die bereits eine Reihe inklusiver Theaterprojekte gestaltete, agieren hörende und taube Darstellerinnen und Darsteller. Die Akteure sprechen sowohl in Gebärden- als auch in Lautsprache. Das Publikum erlebt somit ein Stück in zwei Sprachen; hörende und gehörlose Zuschauer brauchen jedoch keine Übersetzung, um der Handlung folgen zu können.

„Ein wesentliches Anliegen der Inszenierung ist es, sowohl das hörende als auch das gehörlose Publikum zu erreichen“, erläutert Frederec Lau, Marketing-Manager von Cochlear Deutschland und Mitglied im Kuratorium der Hörregion. „Thema des Stückes ist weniger der Umgang von Hörenden und Nicht-Hörenden. Vielmehr geht es um allgemeine zwischenmenschliche Beziehungen, um Macht, Liebe und Cybermobbing. Die Inszenierung entstand unter ständiger Mitarbeit von Gebärdendolmetschern. Der inklusive Ansatz soll den Zuschauern unabhängig von ihrem Hörvermögen ein gemeinsames Theatererlebnis ermöglichen, Anlass zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch schaffen.“

Zentrales Anliegen von Cochlear: Inklusion hörgeschädigter Menschen

Seit der Premiere im Januar 2018 erlebte die Inszenierung eine überaus positive Resonanz, die weit über die Hörregion Hannover hinausreicht. Anfang Mai wird „Mädchen wie die“ sogar beim Festival „AUGENBLICK MAL!“ in Berlin gastieren. Aus insgesamt 168 Produktionen hatte das fünfköpfige Kuratorium in diesem Jahr ganze zehn Inszenierungen ausgewählt und zu Deutschlands einzigem Theater-Festival für junges Publikum eingeladen.

„Über diese Anerkennung freuen wir uns natürlich sehr“, so Frederec Lau. „Das Stück ist gerade für junge Menschen hoch aktuell. Und es kann von hörenden und gehörlosen Zuschauern verfolgt werden, ihnen einen Zugang zur Sprache des jeweils anderen eröffnen. Uns von Cochlear ist dieses Anliegen sehr wichtig. Wir wollen dazu beitragen, die Inklusion hörgeschädigter Menschen voranzubringen. Wir wollen helfen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.“

Die Aufführungen des Theaterstückes „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover im Rahmen des Festivals „AUGENBLICK MAL!“ finden am 7. Mai um 20:00 Uhr sowie am 8. Mai um 10:00 Uhr und um 16:30 Uhr statt – jeweils im THEATER STRAHL / Halle Ostkreuz, Marktstraße 9–12, 10317 Berlin-Lichtenberg, Telefon: 01794284975, www.theater-strahl.de.

Weitere Informationen zum Theaterstück „Mädchen wie die“ des Staatstheaters Hannover finden Sie unter www.staatstheater-hannover.de. Weitere Informationen zum Festival „AUGENBLICK MAL!“ finden Sie unter https://augenblickmal.de/de.

Informationen zur Hörregion Hannover finden Sie unter www.hannover.de/hoerregion. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de. Unseren Newsroom mit weiteren Presseinformationen sowie druckfähigem Bildmaterial finden Sie unter http://presse-de.cochlear.com/.

Das beigefügte Pressefoto dürfen Sie im Zusammenhang mit unserer Meldung frei verwenden. Bildunterschrift: Auch beim Festival „AUGENBLICK MAL!“ in Berlin zu erleben – die Aufführung von „Mädchen wie die“ des Jungen Schauspiels Hannover, © Staatstheater Hannover.

Pressekontakt: Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, Sophie Osteroth, Tel: (0511) 542 77 243, E-Mail: sosteroth@cochlear.com

Pressekontakt: PR-Büro Martin Schaarschmidt, Tel: (030) 65 01 77 60, E-Mail: martin.schaarschmidt@berlin.de

Redaktioneller Hinweis:

Als der global führende Experte für implantierbare Hörlösungen widmet sich Cochlear der Aufgabe, Menschen mit mittelgradigem bis vollständigem Hörverlust an der Klangvielfalt des Hörens teilhaben zu lassen. Bereits mehr als 450.000 Menschen jedes Alters haben wir zu einem erfüllten und aktiven Leben verholfen: Hören zu können brachte sie wieder ihren Familien, Freunden und Gemeinschaften näher. Wir streben danach, den Versorgten lebenslang bestmögliches Hören und den Zugang zu modernsten und innovativsten Technologien zu ermöglichen. Unseren Partnern stellen wir das branchenweit größte Netzwerk für Forschung, Entwicklung und Beratung zur Verfügung. Weltweit entscheiden sich deshalb die meisten Menschen für implantierbare Hörlösungen von Cochlear. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de.

Das Cochlea-Implantat (CI) wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern und hochgradig hörgeschädigten bis völlig ertaubten Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten und tauben Erwachsenen eröffnet das CI wieder den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.

Die Cochlear Family begleitet Menschen, die mit Hörimplantaten von Cochlear versorgt wurden, auf ihrem Weg in die Welt des Hörens. Sie ist für diese Menschen ein Leben lang Ansprechpartner, unterstützt sie mit Informationen und Beratung, mit neuesten Tipps und Tricks für den Hörerfolg und weiteren Vorteilen. Ins Leben gerufen wurde die Cochlear Family 2009. Sie hat sich seitdem zu einer sehr lebendigen Community entwickelt, die in vielen Ländern aktiv ist, stetig wächst und von Cochlear vielfältig unterstützt wird. Allein in Deutschland gehören heute fast 14.000 Menschen jeden Alters zur Cochlear Family. Weitere Informationen unter www.cochlear.de/family.


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