Film, Show & Unterhaltung

Dreiundeine Nacht im Rotlichtmilieu

Uraufführung nach dem Buch von Charles Lewinsky: Zehnundeine Nacht Dramatisiert und inszeniert von Regina Adler und Gernot Maxa
Harald Pesata
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2019-04-05 15:07:12 )
Dreiundeine Nacht im Rotlichtmilieu

Frivoles Zweipersonenstück nach dem Buch "Zehnundeine Nacht" von Charles Lewinsky, dramatisiert von Regina Adler und Gernot Maxa
Ein abgehalfterter Ganovenboss und eine alternde Nutte sind der König und seine Scheherezade. Beide haben ihre besten Jahre hinter sich, er ist ihr letzter verbliebener Stammkunde. Um ihn zufriedenzustellen, erfindet die „Prinzessin“ Geschichte um Geschichte. Skurril, geistreich, schräg und tragikomisch.
Was die beiden sonst noch verbindet, ist eine eigene Geschichte. Die erzählt sich ganz von selbst.

Die Prinzessin - Regina Adler
Der König - Gernot Maxa
Der Hausmeister - Franz Kouril

Ort: Arena Bar - Margaretenstraße 117, 1050 Wien

Termine:
4., 8., 10. Mai - 19:30 Uhr
5. und 12. Mai - 18:00 Uhr
Abendkassa jeweils 1 Stunde vor Beginn

Kartenpreis: € 15,- / Studenten & Sozialpass € 12,-
Kartenbestellung: regina.adler1@gmail.com od. Tel.: 0660 474 05 61

Und so hat es begonnen:
Das Gebäude war einmal ein Hotel gewesen. Nie ganz so vornehm, wie es sich zu seinen besten Zeiten gab, aber immerhin. Die Leuchtbuchstaben an der Fassade hatte man abmontiert. Ihre Umrisse waren lesbar geblieben: PALACE.
Man konnte hier immer noch leben, auch wenn es nicht danach aussah.
Vor Jahren, bei einer Auseinandersetzung, an die sich manche Bewohner noch erinnerten, war die große Scheibe des Haupteingangs zu Bruch gegangen. Man hatte den Rahmen mit Brettern zugenagelt, und seither gab es nur noch die alte Lieferantenpforte hinten im Hof. Nicht leicht zu finden, aber wer hierher gehörte, kannte den Weg, und Fremde waren nicht erwünscht. Man öffnete die Metalltür, die immer nur angelehnt war, und durchquerte die Küche, wo Linien aus grünem Schimmel die Umrisse längst abtransportierter Herde an die Wand zeichneten. Von dort kam man, auf dem Weg, den früher die Kellner genommen hatten, in den Speisesaal, wo das Skelett eines Kronleuchters von der Decke hing. Die geschliffenen Glasprismen hatte jemand sorgfältig abgelöst. Käufer finden sich für alles.
Dann ging man durchs Foyer, wo an den Säulen Fahrräder lehnten, keins davon vollständig. Ein mit leeren Flaschen gefüllter Kinderwagen wartete schon seit Jahren auf den Abtransport. Auf dem verwaisten Tresen des Portiers standen, sorgfältig in Reih und Glied ausgerichtet, mehrere Paar ausgetretener Schuhe. Ein Kugelschreiber baumelte ohne Mine an seiner Metallspirale. Meldescheine wurden hier schon lang nicht mehr ausgefüllt. Trotzdem waren die Zimmer auf den vier Etagen fast alle vermietet.
Im Treppenhaus lag noch ein verblichener roter Läufer. Manche der Messingstangen, mit denen er einmal befestigt gewesen war, hatten sich gelöst. Man musste die Füße sorgfältig setzen, um nicht zu stolpern. Der Aufzug war defekt..


Presseinformation


Veröffentlicht durch

Harald Pesata
http://www.pesata.at

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