Gesundheit & Medizin

Konzert „musIC 3.0“ am 1.12. in Hannover: Forschungsprojekt mit CI-Trägern und Musikschaffenden

Konzert „musIC 3.0“ am 1. Dezember in Hannover: Forschungsprojekt der Medizinischen Hochschule führt Träger von Cochlea-Implantaten (CI) und Musikschaffende zusammen
Konzert „musIC 3.0“ am 1.12. in Hannover (© Deutsches Hörzentrum)
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2017-11-14 14:50:32 )
Hannover, 14. November 2017 – Musik ist Hörgenuss und Lebensfreude. Doch für hörgeschädigte Menschen, die mit einem Cochlea-Implantat (CI) hören, ist die Fähigkeit zum Musikgenuss oft immer noch eine besondere Herausforderung. Diese zu meistern ist Anliegen eines neuartigen Forschungsprojektes der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie des Deutschen Hörzentrums der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Beim interdisziplinären Projekt „musIC 3.0: Musik für Cochlea-Implantate“ unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Waldo Nogueira sowie in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Hannover HMTMH erkunden Mediziner und Hörforscher gemeinsam mit hörgeschädigten Patienten und Musikschaffenden neue Wege, auf denen CI-Träger zu Freude am Musikhören finden können. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden am 1. Dezember beim Konzert „musIC 3.0“ im Forum Sparkassenverband in Hannover vorgestellt – und zwar sowohl hörgeschädigten Interessenten mit und ohne CI als auch der allgemeinen Öffentlichkeit. Unterstützt wird das Projekt „musIC 3.0“ von der Hörregion Hannover sowie von weiteren engagierten Partnern, darunter auch Cochlear, dem Weltmarktführer für Hörimplantate.

Lässt das Hörvermögen nach und bieten Hörgeräte keine ausreichende Hilfe, dann kann die Versorgung mit dem CI ein Leben in der Welt des Hörens ermöglichen. Allein in Deutschland hören heute mehr als 50.000 Menschen mit Cochlea-Implantat. In der Hals-Nasen-Ohrenklinik der MHH, der weltweit größten CI-Klinik, werden jährlich ca. 600 Patienten mit einem solchen Hörimplantat versorgt. Sie erreichen dadurch zumeist ein deutlich besseres Sprachverstehen. Sprache stand anfangs in der CI-Rehabilitation im Fokus. Doch mittlerweile hat auch das Thema Musikhören einen großen Stellenwert. Inwieweit man heute mit dem CI auch Musikgenuss erleben kann, hängt nicht allein von der Technik ab, sondern auch vom vorhandenen Restgehör, dem Musikgeschmack und individuellem Training. Hilfreich sind neue Konzepte zu Musikproduktion bzw. -aufführung, die die Signalverarbeitung des CI berücksichtigen. Ein laufendes Projekt des Deutschen Hörzentrums will hier unterstützen.

„Wir wollen in Erfahrung bringen, wie man CI-Trägern mehr denn je zu angenehmen Musikerlebnissen verhelfen kann“, so Professor Professor h.c. Dr. med. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der MHH sowie des Deutschen HörZentrums. „Nach vorangegangenen Untersuchungen, deren Gegenstand die Wahrnehmung von Melodien, von Rhythmus sowie von Klangfarben war, interessiert uns nun, wie CI-Träger musikalische Kompositionen live erleben. Auf Basis mehrerer Seminare, die Professor Waldo Nogueira gemeinsam mit CI-Trägern, Komponisten und Musikern durchführte, wurde ein Konzert vorbereitet, das sich an den Grenzen der akustischen Wahrnehmbarkeit mittels CI orientiert.“

CI-Träger in musikalischen Schaffensprozess eingebunden – abschließendes Konzert im Forum Sparkassenverband

Im Rahmen des Projektes wurden musikalische Kompositionen geschaffen, in deren Entstehung Träger von Cochlea-Implantaten unmittelbar eingebunden waren. Komponisten und Musiker arbeiteten eng in einer Seminarreihe zusammen und haben die Technologie des Cochlea-Implantats und dessen Klangverarbeitung in besonderem Maße bei den Kompositionen mit einbezogen. Bei den Veranstaltungen berichteten die CI-Träger den Musikschaffenden über ihre individuellen Erfahrungen und Vorlieben beim Musikhören.

Passend zum elektrischen Hören mit Cochlea-Implantat verbinden die entstandenen Kompositionen Tonkunst und Technik miteinander. Bei allen Werken handelt es sich um elektroakustische Musikstücke. Geschaffen wurden diese von den beiden Komponisten Luis Afinador und Sergio Naddei sowie von einer Gruppe junger Komponisten um Professor Joachim Heintz vom Incontri - Institut für neue Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (MHTMH).

Beim Konzert am 1. Dezember im Forum der Sparkasse Hannover wird es neben exzellenten raumakustischen Gegebenheiten auch eine induktive Höranlage geben. Durch eine die Aufführung begleitende Publikumsbefragung wird ermittelt, wie CI- und Hörgeräte-Träger sowie gut hörende Besucher die dargebotenen Stücke erleben und welche Unterschiede in ihrer Musikwahrnehmung feststellbar sind.

Das Konzert „musIC 3.0“ findet am 1. Dezember 2017 um 18 Uhr im Forum Sparkassenverband, Schiffgraben 6-8, statt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Kartenvorbestellung per E-Mail erforderlich: beyer.daniela@mh-hannover.de.

Bitte beachten Sie: Das Konzert ist speziell für das Hören mit Cochlea-Implantat gestaltet, jedoch ebenso für alle nicht hörgeschädigten Interessenten geeignet. Auch Freunde und Familien von CI-Trägern sind herzlich eingeladen.

Anfahrt: Vom Hauptbahnhof zehn Minuten Fußweg; Stadtbahnlinien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 11 und 17 bis Aegidientorplatz (Ausgang Schiffgraben, Fußweg zwei Minuten); Parkmöglichkeiten im Parkhaus direkt neben dem Forum des Sparkassenverbands (gebührenpflichtig).

Weitere Informationen zu diesem sowie den vorangegangenen Musik-Projekten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) finden Sie unter www.music4ci.com. Informationen zur Hörregion Hannover finden Sie unter www.hannover.de/hoerregion. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de.


Redaktioneller Hinweis:

Als der global führende Experte für implantierbare Hörlösungen widmet sich Cochlear der Aufgabe, Menschen mit mittelgradigem bis vollständigem Hörverlust an der Klangvielfalt des Hörens teilhaben zu lassen. Bereits mehr als 450.000 Menschen jedes Alters haben wir zu einem erfüllten und aktiven Leben verholfen: Hören zu können brachte sie wieder ihren Familien, Freunden und Gemeinschaften näher. Wir streben danach, den Versorgten lebenslang bestmögliches Hören und den Zugang zu modernsten und innovativsten Technologien zu ermöglichen. Unseren Partnern stellen wir das branchenweit größte Netzwerk für Forschung, Entwicklung und Beratung zur Verfügung. Weltweit entscheiden sich deshalb die meisten Menschen für implantierbare Hörlösungen von Cochlear. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de.

Das Cochlea-Implantat (CI) wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern und hochgradig hörgeschädigten bis völlig ertaubten Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten und tauben Erwachsenen eröffnet das CI wieder den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.


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