Bau & Immobilien

Zuhause im Großstadtdschungel – drei WÖLFFE am OMNITURM im Frankfurter Bankenviertel

Frankfurt – Juli 2017. Die Frankfurter Skyline bekommt neuen Schwung. Seit Anfang des Jahres wächst im Bankenviertel der OMNITURM in die Höhe. Am Hochhaus mit dem charakteristischen Knick in der Mitte stehen seit dem Frühjahr zwei WOLFF Krane. Im Sommer wird noch ein dritter WOLFF dazukommen.
WÖLFFE sind durch ihre Bauweise die ideale Besetzung für die innerstädtische Großbaustellen. Quelle: WOLFFKRAN
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2017-07-15 10:37:33 )
Um Verkehrsbehinderungen möglichst zu vermeiden, wurden der WOLFF 355 B Wipper mit 55 Metern Ausladung und der WOLFF 6031.8 clear Laufkatzkran mit 32,5 Metern Ausladung jeweils am Wochenende aufgestellt. Schon die Planung des aufwendigen Vorhabens erforderte mehrere Termine zwischen WOLFFKRAN, der Baufirma Lupp, den Autokranvermietern und der örtlichen Bauleitung. „Die Baustelle ist umrahmt von vielbefahrenen Straßen und engbebauten Grundstücken mit Hochhäusern. Da ist allein die Baustelleneinrichtung ein technisches und logistisches Großprojekt“, sagt Thomas Odenbreit vom Vertrieb Deutschland bei WOLFFKRAN.

Reibungslose Montage in 48 Stunden

Der WOLFF 355 B steht auf einem 6,2 x 6,2 Meter WOLFF Cityportal, unter dem während der Bauarbeiten der Verkehr durchfließen kann. Für die Montage waren sechs Monteure und drei Autokrane auf der Baustelle. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung: Für die Montage des Portals, der ersten drei Turmelemente und zum Auflegen des Zentralballastes kam ein 160 Tonnen Autokran zum Einsatz. Das Ballastieren wurde durch einen 30 Tonnen Autokran unterstützt. Parallel wurden die Turmspitze und der Gegenausleger abgeladen und für die Montage vorbereitet. Am Abend war dann alles bereit für den 350-Tonner mit Wippspitze, welcher in der Nacht aufbaute und am Sonntag den WOLFF 355 B auf 64 Meter Turmhöhe fertig montierte.

Der WOLFF 6031.8 clear Laufkatzkran mit einer Hakenhöhe von 61 Metern wurde kurz nach dem Wipper aufgebaut. „Im Sommer wird der 6031.8 einen zweiten WOLFF 355 B Wippkran soweit aufbauen, dass nur noch für die Turmelemente und das Drehteil ein Autokran benötigt wird. Der neu aufgestellte Wipper wird dann wiederum den WOLFF 6031.8 clear demontieren. In beiden Fällen werden Montagekrane und somit Kosten für den Kunden eingespart“, erläutert Odenbreit.

Starke WÖLFFE für enge Hochhauslücke

Die beiden 355 B Wipper werden nach und nach mit dem Gebäude bis auf eine Turmhöhe von 184 Metern mitwachsen. Durch
ihre fast senkrechte Auslegerstellung und die nur 6,6 Meter langen Gegenausleger sind sie für die beengte Baustelle die idealen Arbeitstiere und können mühelos an den Nachbarbauten sowie dem spitzenlosen WOLFF 6031.8 clear vorbeischwenken. Mit ihren hohen Traglasten von 8,5 (6031.8) und 14 (355 B) Tonnen werden die WÖLFFE für das Heben von Baumaterial und Fertigbauteilen verwendet. „Die teilweise über zwölf Tonnen schweren Unterzüge – Betonträger für Decken und Wände – heben später die beiden Wipper sogar in Teamwork mit einem sogenannten Tandemhub“, erklärt Thomas Odenbreit. „Es werden somit keine leistungsstärkeren Krane benötigt. Das ist für den Kunden die effizienteste Lösung.“

Durch die spezielle Gebäudeform mit der seitlich verschobenen Fassade in der Mitte müssen die Krane rund zehn bis zwölf Meter statt der üblichen fünf bis sechs Meter vom Gebäude entfernt stehen. Das stabile WOLFFKRAN Turmsystem HT 23 ermöglicht es, dass die Wipper trotz ihrer finalen Turmhöhe von über 180 Metern mit nur jeweils vier Abspannungen auskommen. „Mit einem Außenmaß von 2,30 Meter ist das HT 23 so stark und stabil wie ein Turmsystem mit 2,50 Meter Außenmaß, dabei aber schlanker und somit bestens geeignet für die enge Hochhausbaustelle“, so Odenbreit.

Frankfurt bleibt WOLFF-Revier

Mit der für 2019 geplanten Fertigstellung des 45-stöckigen „Hochhauses mit Hüftschwung“ darf Frankfurt am Main einen neuen Superlativ für sich verbuchen: Es verfügt dann über die einzige Straßenkreuzung in Europa, bei der an jeder der vier Ecken ein Hochhaus steht. Eines davon, der Taunusturm, wurde zwischen 2011 und 2014 ebenfalls mit vier WOLFF Kranen errichtet. WOLFFKRANs Erfahrung auf beengten innerstädtischen Baustellen sowie die Marktführerschaft im Bereich Wippkrane waren auch die entscheidenden Aspekte für das Bauunternehmen Lupp bei dem Wolkenkratzerprojekt auf WOLFFKRAN zu setzen. Innerhalb des letzten Jahres stockte Lupp seinen Fuhrpark um drei WÖLFFE 6031 clear sowie einen 7534 clear auf, der erst vergangenes Jahr auf der bauma vorgestellt wurde.

Zwei Lupp-eigene WOLFF Krane kommen in Kürze auf der Baustelle des sogenannten „T-Rex Towers“ auf der Frankfurter Senkenberganlage zum Einsatz.


Presseinformation


Veröffentlicht durch

Sarah Spitzl-Kirch

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Kontakt Sarah Spitzl-Kirch


 

 

 

 

 

 

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