Wirtschaft & Industrie

Enorme Energieeinsparung bei der Absaugung von Bordabfällen

Die Tabletts gelangen über das Band zur Vorsortierung, dann fällt der Restabfall in die Müllschütte und wird abgesaugt.
( PR4US.com | Pressemitteilung | 2017-03-15 18:55:43 )
Um die 100.000 Mahlzeiten für Passagiere der Lufthansa und deren Partner produziert die LSG Sky Chefs FRA ZD GmbH täglich am Flughafen Frankfurt. Gleichzeitig werden jeden Tag 26 Tonnen Abfälle aus den Flugzeugen entgegengenommen, sortiert sowie der Reinigung, Verwertung oder Entsorgung zugeführt. Dieser Prozess erfolgt über eine moderne Sortier- und Reinigungsanlage. Die Absaugung der Bordabfälle übernimmt dabei eine zentrale Vakuumanlage. Diese Vakuumanlage war ursprünglich mit drei Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen ausgestattet. Diese werden jetzt allerdings nach und nach mit Tyr Drehkolben-Gebläsen von Busch ersetzt, weil diese wesentlich energieeffizienter arbeiten und deren Wartungsaufwand deutlich geringer ist, so dass von jährlichen Einsparungen von rund 70.000 Euro ausgegangen werden kann.

LSG Sky Chefs ist die hundertprozentige Catering-Tochterfirma der Deutschen Lufthansa und Weltmarktführer als Anbieter von Flugzeugessen. Die 133 Unternehmen der LSG Sky Chefs-Gruppe mit 208 Betrieben in 54 Ländern bedienen weltweit über 300 Fluggesellschaften. Am Flughafen Frankfurt befinden sich zwei Betriebe von LSG Sky Chefs. Der eine beliefert täglich im Schnitt 420 Flüge der Lufthansa und deren Partner und produziert im Drei-Schicht-Betrieb mit etwa 2.000 Mitarbeitern je nach Saison zwischen 90.000 und 120.000 Mahlzeiten am Tag. Der andere Betrieb versorgt am Standort andere Fluggesellschaften.
Seit 2008 ist das neue Gebäude, in dem für Lufthansa produziert wird, an diesem Standort in Betrieb und arbeitet zur Verarbeitung der Bordabfälle mit modernster Logistik. Von der Entgegennahme der mit Abfall gefüllten Bord-Trolleys an der Rücklauframpe bis hin zur Entsorgung des Mülls, der Reinigung des Geschirrs und Bestecks und dessen Wiederbereitstellung geschieht alles größtenteils automatisiert. Lediglich die eigentliche Trennung der Abfälle erfolgt manuell. Alle Arbeitsplätze, an denen Restmüll anfällt, sind mit Müllschütten ausgestattet, die wiederum über bis zu 300 Meter lange Rohrleitungen mit den Müllcontainern verbunden sind. Der Transport der Abfälle durch die Rohrleitungen zu den Müllcontainern erfolgt über eine pneumatische Saugförderung. Das dafür notwendige Vakuum wurde bislang von drei Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen erzeugt, wobei eine davon als Back-up fungierte und nur beim Ausfall einer anderen Pumpe oder bei einer Verstopfung in der Leitung zum Einsatz kam. Ganz glücklich war der für die Produktionstechnik zuständige Koordinator mit dieser Lösung allerdings nicht. Der Grund war, dass die Vakuumpumpen zum Betrieb Wasser benötigten, welches im Kreislauf gefördert wurde. Allerdings musste aber auch permanent Frischwasser zugeführt werden, da Wasser verdampfte sowie verschmutzte und dadurch gewechselt werden musste. Diese Betriebsart erforderte eine aufwändige Installation mit je einem zwei-Kubikmeter-großen Wassertank und Frischwasseranschlüssen mit Steuerung. Außerdem vermengte sich im Betriebsmittelkreislauf Wasser mit Lebensmittelsäuren, was in den Vakuumpumpen teilweise zu Schäden führte. Diese wiederum machten des Öfteren Reparaturen notwendig. Nachdem bei einer der drei eingesetzten Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen eine anstehende Reparatur wirtschaftlich nicht mehr vertretbar war, entschied Peter Salbreiter, Leiter Facility Management der LSG Sky Chefs Frankfurt ZD GmbH, einen anderen Anbieter zu suchen, der näher am Standort war, um zumindest die Reparatur- bzw. An- und Abfahrtszeiten zu verkürzen und um einen kompetenten Ansprechpartner zu haben. Nach seiner Anfrage bei der Firma Dr.-Ing. K. Busch GmbH empfahlen ihm die Vakuumspezialisten keine Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe mehr einzusetzen, sondern Tyr Drehkolben-Gebläse. Ein solches Gebläse arbeitet ohne Betriebsmittel und ist somit weitestgehend wartungsfrei. Außerdem nimmt es bei vergleichbarer Saugleistung nur 26 Kilowatt Strom auf, während eine Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe bei 80 Kilowatt Leistungsaufnahme liegt. Ein weiteres Energieeinsparpotential beim Einsatz von Tyr Drehkolben-Gebläsen ergibt sich daraus, dass diese nur in Betrieb sind, wenn tatsächlich abgesaugt werden muss. Der Prozess ist so gesteuert, dass die Abfälle in Müllschütten gegeben werden, die durch einen Hydraulikschieber zur Rohrleitung hin verschlossen sind. Erst wenn die Müllmenge ein gewisses Niveau erreicht hat, wird das Gebläse eingeschaltet und baut den zum Absaugen notwendigen Unterdruck auf. Dann öffnet das Ventil (Hydraulikschieber), und die Müllschütte wird leergesaugt. Danach schließt das Ventil wieder, und das Gebläse schaltet ab. Technisch bedingt hatten die zuvor eingesetzten Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen eine längere Anlauf- und Auslaufphase und verbrauchten deshalb durchschnittlich schon mehr Strom.

Das Facility Management stand zunächst der neuen Technik und den von Busch versprochenen Vorteilen skeptisch gegenüber. Busch bot daraufhin ein Tyr Drehkolben-Gebläse zum kostenlosen Test an und der Airline-Caterer wagte das Experiment. Das neue Tyr Drehkolben-Gebläse wurde vor dem Gebäude im Freien aufgestellt und mit provisorischen Leitungen mit dem Absaugprozess verbunden. Nach einer viermonatigen Testphase bestätigten sich alle Versprechungen:
- die Energieeinsparung war immens
- kein Verschleiß oder Beschädigung des Gebläses durch Lebensmittelsäuren
- keine Wartung notwendig

Nach der Testphase übernahm das Unternehmen das Tyr Drehkolben-Gebläse von Busch und installierte es auf einem Zwischenboden direkt über dem Müllcontainer. Der Platzbedarf ist wesentlich geringer als bei der ursprünglich verwendeten Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe, weil auch der Wasservorratsbehälter entfallen ist. Ein separater Schalldämpfer sorgt außerdem für ein ruhigeres Betriebsgeräusch.

Für den Sachgebietsleiter ist dies die ideale Lösung für die Unterdruckerzeugung für seine Abfallabsaugung, und für ihn ist klar, dass er seine Anlage ganz auf trockene Vakuumtechnik mit Tyr Drehkolben-Gebläsen von Busch umstellt. Dadurch entsteht eine Kosteneinsparung von jährlich rund 70.000 Euro. Außerdem fühlt er sich bei Busch durch die kompetente Beratung, die schnellen Reaktionszeiten und den professionellen Service gut aufgehoben.


Presseinformation


Veröffentlicht durch

Uli Merkle
Schauinslandstrasse 1
79689 Maulburg - Deutschland
http://www.buschvacuum.com

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